Anwendungsbereich Immunsystem

Tipps für eine gesunde Abwehr

Was können Sie zur Unterstützung Ihrer Abwehrkräfte tun?

Gesunde Ernährung mit genügend Vitalstoffen, ausreichend Schlaf und regelmäßige Bewegung sind die Fundamente der Gesundheit. Gönnen Sie sich immer wieder Phasen der Entspannung. Werden diese Bereiche bestmöglich beachtet und umgesetzt, unterstützt man sein Immunsystem optimal – die beste Voraussetzung für die Infektabwehr!

  • An apple a day keeps the doctor away! Ein Apfel pro Tag kann tatsächlich das Immunsystem unterstützen. Der Pflanzenfarbstoff Quercetin im Apfel wirkt gegen Viren, die enthaltenen Mineralstoffe und Vitamine – vornehmlich unter der Schale – stärken die Abwehr. Essen Sie den Apfel immer mit Schale!
  • Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist essentiell für die Infektabwehr. Mikronährstoffe, wie Vitamine und Spurenelemente aus frischem Obst und Gemüse, sind Bausteine für Immun- und andere Zellen und wirken antioxidativ. Polyphenole, wie das Resveratrol im Rotwein oder Epigallocatechingallat in grünem Tee, unterstützen ebenfalls die Immunfunktion.
  • Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist essentiell, um die Schleimhäute feucht zu halten und gegebenenfalls Bakterien und Viren wegzuspülen. Der Bedarf variiert natürlich je nach Körpergröße, -gewicht und Bewegung. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine tägliche Zufuhr von mindestens 1,5L. Sportliche Betätigung erhöht den Bedarf natürlich.
  • Eine ausreichend vielseitige Mikrobiota (Darmflora) der Schleimhäute ist essentiell für die Immunfunktion. Spezielle Probiotika können hierbei die nützlichen Funktionen unserer Darmbakterien unterstützen.
  • Ein täglicher Spaziergang versorgt den Körper mit Sauerstoff und befeuchtet die Rachen- und Nasenschleimhäute. Außerdem lässt Sonnenlicht in der Haut das wichtige Vitamin D entstehen. Doch auch Regenwetter und Schnee sollte Sie nicht davon abhalten, frische Luft zu tanken.
  • Vitamin D verbessert die unspezifische Immunantwort. In den Wintermonaten liegt häufig ein Mangel vor weil zur Vitamin D-Synthese in der Haut UV-Licht benötigt wird. Ein Mangel ist daher mit erhöhter Infektanfälligkeit assoziiert.
  • Zink stimuliert das Immunsystem. Eine ausreichende Aufnahme von Zink ist wichtig, um das Immunsystem zu unterstützen und Infekte abzuwehren. In Zeiten einer geschwächten Immunabwehr kann Zink, besonders in Kombination mit Vitamin C helfen, den Körper vor Krankheitserregern zu schützen und eine Infektion vorzubeugen.
  • Selen stärkt die Immunzellen und hat antioxidative Funktionen. Beide Eigenschaften helfen dabei, unseren Körper vor Angriffen zu schützen.
  • Kalte Füße entsenden Nervensignale, die die Blutgefäße in Nase und Rachen verengen. Ausgerechnet an dieser potentiellen Eintrittspforte für Viren und Bakterien entsteht damit ein Mangel an Sauerstoff und Immunzellen, die Eindringlinge haben leichtes Spiel. Es gilt also: Die Füße immer schön warm halten!
  • Auf tägliche Entspannung achten. In Zeiten von Stress und Unruhe ist unser Körper besonders anfällig für Infekte. In diesen Situationen ist es wichtig sich Zeit zu nehmen, um Körper und Geist zu entspannen. Möglichkeiten hierfür sind Atemübungen, Meditation oder Yoga um dem stressigen Alltag entspannt entgegen zu treten und Infekten keine Chance zu geben.
  • Wechselbäder regen nicht nur die Durchblutung an, sondern fördern auch die Zirkulation der Abwehrzellen im Körper.
  • Häufiges Händewaschen kann Ansteckungen speziell in den Wintermonaten, der Infekt-gefährdeten Zeit, erheblich verringern.
  • Lachen hält gesund! Beim Lachen werden körpereigene Glückshormone (Endorphine) und vermehrt Abwehrzellen ausgeschüttet. So nehmen Stresshormone wie Cortison und Adrenalin im Körper ab, der Blutdruck sinkt, die Laune steigt und die Krankheitserreger haben keine Chance!
  • Auf ausreichend Schlaf achten. Der Mensch benötigt 7-8 Stunden Schlaf pro Tag, um den Körper und das Immunsystem zu regenerieren und neue Energie zu tanken.
  • Eine ausreichende Luftfeuchtigkeit ist wichtig, um die Schleimhäute feucht und dadurch unpassierbarer für Keime zu halten.

 

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