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Hotel Novotel München

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Hochstr. 11
München, 81669

Dezember 2020

Histamin-, Weizen- oder Fruktoseunverträglichkeit?

2. Dezember - 16:00 - 21:00
Hotel Novotel München, Hochstr. 11
München, 81669
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€35

Histamin-, Weizen- oder Fruktoseunverträglichkeit?
Referent: Michael Martin, Heilpraktiker
Zielgruppe: Heilberufe
Inhalt:
Schätzungen zur Folge leiden 80% der Bevölkerung unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten – ein Großteil ohne es zu wissen. Die Beschwerden reichen von unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit, Leistungsabfall, Depression, Konzentrationsstörungen oder Schlafstörungen bis zu abdominellen Symptomen wie Meteorismus und Flatulenz oder Bauchschmerzen. Dazu gesellen sich Blutdruckschwankungen oder Hautveränderungen. Frauen klagen zudem über ein prämenstruelles Syndrom oder über Symptome einer Östrogendominanz.
Nahrungsmittelunverträglichkeiten können tatsächlich ursächlich für dieses Potpourri an Beschwerden verantwortlich sein, wobei hier histaminhaltige Nahrungsmittel, Weizen sowie Fruchtzucker die „erste Geige spielen“.

Histaminintoleranz – ein Frauenthema
Die Histaminintoleranz (HIT) wird definiert als Ungleichgewicht zwischen anfallendem Histamin und Histaminabbau. Üblicherweise werden mit einer HIT Beschwerden wie Kopfschmerzen, Migräne, Hautreaktionen oder Kreislaufbeschwerden in Zusammenhang gebracht. Weitgehend unbeachtet bleiben dagegen typische Frauenprobleme wie Dysmenorrhöe und Östrogendominanz. Da 80 % der - an einer HIT leidenden - Patienten Frauen mittleren Alters sind, sollte bei entsprechender Symptomatik der Ausschluss einer HIT nicht versäumt werden.

Glutensensitivität – oder Nicht-Zöliakie-Weizensensitivität (NZWS)
Symptome durch glutenhaltiges Getreide, die keiner Zöliakie oder Weizenallergie zu zuordnen sind? Die sog. Nicht-Zöliakie-Weizensensitivität (NZWS) beschreibt ein Beschwerdebild, das sich durch eine Unverträglichkeit gegenüber Bestandteilen von Weizen auszeichnet und sich in Form von unspezifischen, intestinalen sowie extraintestinalen Symptomen zeigt. Die NZWS tritt häufiger auf als die Zöliakie oder die Weizenallergie. Da das Beschwerdebild sehr vielgestaltig ist, erfordert die Diagnostik ein differenziertes Vorgehen.

Fruktosemalabsorption
Unter anderem als Folge der industriellen Lebensmittelverarbeitung nimmt die intestinale Fruktoseunverträglichkeit beständig zu. Diese vordergründig auf den Darm beschränkte Problematik kann schnell zu einem systemischen Problem werden: Ein Leaky Gut-Syndrom, eine chronische Immunstimulation, Depressionen, spezifische Mikronährstoff-Defizite sowie eine Histaminintoleranz können durch die Fruktosemalabsorption getriggert werden und damit ein wechselhaftes und multiples Beschwerdebild produzieren, das oftmals fehlinterpretiert wird und die Patienten unnötig lange leiden lässt.
Diese Fortbildung soll Wegweiser sein, um zielgerichtet die jeweiligen Diagnosen zu stellen und eine sinnvolle Therapie einzuleiten.

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