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Glutensensitivität o. die Nicht-Zöliakie-Weizensensitivität

14. November 2018 - 19:00 - 22:00

Referent: Michael Martin, Heilpraktiker

Symptome durch glutenhaltiges Getreide – aber keine Zöliakie und keine Weizenallergie?

Die sog. Nicht-Zöliakie-Weizensensitivität (NZWS) beschreibt ein Beschwerdebild, das sich durch eine Unverträglichkeit gegenüber Bestandteilen von Weizen auszeichnet und sich in Form von unspezifischen, intestinalen sowie extraintestinalen Symptomen zeigt.

Die NZWS tritt häufiger auf als die Zöliakie oder die Weizenallergie. Als eigentliche Auslöser einer NZWS gelten inzwischen die besonders in glutenhaltigen Getreide (v.a. Weizen, Roggen und Gerste) vorkommenden α-Amylase-Trypsin-Inhibitoren (ATI). Sie gehören neben Gluten einer separaten Proteinklasse an und dienen dem Getreide u.a. als Schutz vor Schädlingen.

Endlich gibt es Fortschritte in der Diagnostik.

Bisher konnte noch kein Biomarker zur eindeutigen Klassifizierung der NZWS eingesetzt werden. Nun aber zeigt eine aktuelle Studie, dass mittels der beiden Biomarker Fatty Acid Bindingprotein-2 (FABP2) und solubles CD14 (sCD14) im Serum endlich eine Unterscheidung der Patienten mit NZWS sowohl von Gesunden als auch von Zöliakie-Patienten möglich ist.

In diesem Online-Vortrag werden die Pathomechanismen der NZWS dargestellt und die aktuellen Möglichkeiten der Labordiagnostik präsentiert.

Zertifizierung: Zertifizierungspunkte beantragt

Zielgruppe: Heilberufe

In Kooperation mit: LAVES-Arzneimittel GmbH, nutrimmun GmbH

Details

Datum:
14. November 2018
Zeit:
19:00 - 22:00
Veranstaltungskategorie:
Website:
http://www.ganzimmun.de/ganzimmun-akademie/online-seminare/
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